Porto Mirante: Daten und Fakten
Bauj: 2024 Bauwerft: Vahali Shipyards Länge: 80 m Breite: 11,45 m
Kabinen/Passagierzahl: 60/120 Crew: 30 Kabinengröße: ca. 15 qm Restaurants: 1 Bistro: 1 Lobby: 1 Pool: 1
Fluss-Kilometer: 2 x 210 Bordsprache: Deutsch/Englisch
Kabinen/Passagierzahl: 60/120 Crew: 30 Kabinengröße: ca. 15 qm Restaurants: 1 Bistro: 1 Lobby: 1 Pool: 1
Fluss-Kilometer: 2 x 210 Bordsprache: Deutsch/Englisch
Decksplan der Viva (Porto) Mirante
(Deutsche Tochter und Veranstalter: Viva Cruises Düsseldorf)
Die Bilder sind hier nicht im Original, sondern teils im Ausschnitt verändert und insgesamt verkleinert
Sonnendeck Teilansichten
Teilansichten der Kabine mit franz. Balkon von 201-224 und 301-324
(Unsere Kabine 220 auf dem Mitteldeck)
(Unsere Kabine 220 auf dem Mitteldeck)
Teilansichten des Bistros
Teilansichten des Restaurants
Vorwort
Mit dem Gedanken - ab Porto - mit einem Flusskreuzfahrtschiff auf dem Douro zu fahren, hatten wir uns auch schon Jahre zuvor beschäftigt. Wir hatten dann aber schnell erkennen müssen, dass uns die dafür aufgerufenen Preise, auf einem modernen Schiff, wie die VIVA PORTO MIRANTE, mit Flügen, Ausflügen und weiteren Nebenkosten, deutlich unsere Vorstellungen übersteigen würde. Anlässlich unseres 50. HZT am 10. Sept. haben wir uns nun aber doch entschieden, diese Reise - mit anschließender, individueller Weiterreise bis Lissabon - durchzuführen.
Mit VIVA, einer deutschen Tochtergesellschaft von der Scylla AG / Schweiz, mit Sitz in Düsseldorf, haben wir bislang sehr gute Erfahrungen gemacht. Zudem ist die Porto Mirante, offenbar räumlich sehr gut durchgeplant worden, was uns bei einem Schiff dieser Größe, besonders wichtig erscheint. Die Anreise bei VIVA Cruises ist aber kein Bestandteil des Reisevertrags. So müssen die Flüge in Eigenverantwortung stets separat und individuell gebucht werden. Das hatte für uns allerdings auch den Vorteil, dass wir ein ganz eigenes, individuelles Reisepaket schnüren konnten, auch - um dabei Ingrids 75. Geburtstag mit einbinden zu können.
So entschieden wir uns mit AVEIRO, NAZARE und CASCAIS für anschließende Ziele. Dafür nutzen wir Bahn - und Flix Busverbindungen und dort, wo es uns finanziell vertretbar erscheint, Fahrdienste, mit Buchungen über die Bolt App. Die Planung erforderte einiges an Recherchen, die ich aber kurz vor der Reise nochmals überprüfen werde. Es geht dabei um die Verbindungen zu den Orten, Bahnhöfen, Zugstrecken, Zeiten und natürlich Kosten. Wie bei fast allen unserer Reisen in den letzten Jahren, habe ich eine - für uns sehr hilfreiche - Übersicht als Excel Tabelle erstellt, die hier als Bild-Datei zu sehen ist. Notwendige Änderungen lassen sich allerdings nur außerhalb des Blogs aktualisieren und erfordern für den Blog, einen neuen Scan und Austausch des Fotos.
Mit VIVA, einer deutschen Tochtergesellschaft von der Scylla AG / Schweiz, mit Sitz in Düsseldorf, haben wir bislang sehr gute Erfahrungen gemacht. Zudem ist die Porto Mirante, offenbar räumlich sehr gut durchgeplant worden, was uns bei einem Schiff dieser Größe, besonders wichtig erscheint. Die Anreise bei VIVA Cruises ist aber kein Bestandteil des Reisevertrags. So müssen die Flüge in Eigenverantwortung stets separat und individuell gebucht werden. Das hatte für uns allerdings auch den Vorteil, dass wir ein ganz eigenes, individuelles Reisepaket schnüren konnten, auch - um dabei Ingrids 75. Geburtstag mit einbinden zu können.
So entschieden wir uns mit AVEIRO, NAZARE und CASCAIS für anschließende Ziele. Dafür nutzen wir Bahn - und Flix Busverbindungen und dort, wo es uns finanziell vertretbar erscheint, Fahrdienste, mit Buchungen über die Bolt App. Die Planung erforderte einiges an Recherchen, die ich aber kurz vor der Reise nochmals überprüfen werde. Es geht dabei um die Verbindungen zu den Orten, Bahnhöfen, Zugstrecken, Zeiten und natürlich Kosten. Wie bei fast allen unserer Reisen in den letzten Jahren, habe ich eine - für uns sehr hilfreiche - Übersicht als Excel Tabelle erstellt, die hier als Bild-Datei zu sehen ist. Notwendige Änderungen lassen sich allerdings nur außerhalb des Blogs aktualisieren und erfordern für den Blog, einen neuen Scan und Austausch des Fotos.
Beschreibung und Erfahrungsbericht zu der Porto Mirante
Neue Scylla Schiffe empfindet man immer wieder als ein Konstruktionswunder. Bei der Porto Mirante die auf nur 80m Länge und 11,4 m Breite, für 120 Passagiere, plus ca. 38 Crewmitglieder, ohne, dass es optisch beengt wirkten sollte, kommt man da schon ins Staunen und Schwärmen. Aber es gibt ein fast baugleiches Schiff, die Androhina, die bei gleichen Abmessungen, statt mit 120, nur mit 90 Passagiere reist.
Wo ist da wohl der Haken?
Wo ist da wohl der Haken?
Ich fange mal mit Deck 4 an. Top gestaltet und sehr schön nutzbar, hier konnten sich die ein Teil der Liegenbesetzer über bequeme Liegen glücklich schätzen. Gut, dass nicht jeder unbedingt "seine" Liege haben musste, denn es wurden auch die unterschiedlichsten Sitzmöglichkeiten gern genutzt. Die Sky Lounge darf hier natürlich nicht unerwähnt bleiben, die wir aber weder zum Mittag noch zum Abendessen (Anmeldung war erforderlich) genutzt hatten.
Deck 3 und Deck 2, fast alle mit der gleichen Kabinengröße von ca. 15 qm waren optimal eingerichtet, dazu mit jeweils sehr schönen, großzügigen Bädern. Bei den jeweils letzten Kabinen, war ich mir aber nicht so sicher, sie schienen mir kleiner zu sein.
Die Lobby auf Deck 3, war gut gemacht. Der Platz ermöglichte tatsächlich, durchaus, irgendwie die Nutzung aller Gäste.
Das Restaurant auf Deck2, sah von der Optik her, wirklich gut aus und war auch so ausgelegt, dass hier zeitgleich, alle Gäste in einer Sitzung Platz haben konnten, auch wenn die Sky Lounge mal nicht zur Verfügung stand. In der täglichen Praxis, sah es aber anders aus, denn die 6er Tische an den Seiten wirkten auf mich nicht nur eingekürzt sondern waren auch wohl etwas schmaler und waren an den Enden abgerundet. So blieben die mittleren Sitze an den 6 er Tischen, wegen der Enge, oft frei.
Das Restaurantkonzept: Wenn die Sky Lounge zum Essen nicht genutzt werden konnte, wurden alle Plätze kompl. eingedeckt. Die nicht genutzten Gläser, blieben meistens stehen. Tischdecken kamen nur am Abend des Galadinners. Ansonsten lagen auf den Tischen ovale, kleine Sets. Aus meiner Sicht, ein angewandter Trick, um die Tische größer wirken zu lassen, als sie waren.
Dem Essen wird bei Viva Topqualität nachgesagt. Das haben wir allerdings über die Tage nicht so empfunden. Aber ich habe das Essen auf keinem Schiff, nie für sich allein bewertet. Wir brauchen etwas fürs Auge und eine angenehme Atmosphäre. Wenn das alles passt, würden wir immer zufrieden sein, auch wenn es beim Essen noch Luft nach oben gäbe. Hier gab es bei diesem Konzept, aus unserer Sicht, insgesamt Luft nach oben. Bei mit Gläsern vollgestellten nackten Tischen, der Enge und der Lautstärke, kam für uns nie Gemütlichkeit auf. Unsere Verweildauer war entsprechend niedriger als bei anderen, konservativ eingedeckten Restaurants.
Service: Der Service, vor allem die Getränkelieferung war vorbildlich. Man musste hier wirklich niemand hinterherlaufen. Es wurde niemand vergessen, egal in welchen Bereich man sich aufhielt.
Deck 1 mit seinen Kellerkabinen wie ich sie nenne, möchte ich nicht beurteilen, weilb sie für uns nicht infrage kämen. Ob der kleine Fitnessraum wirklich genutzt wurde, konnte ich bei dem einmaligen hineinsehen, nicht beurteilen.
Abschlussbeurteilung: Bei einem Preis von 400 Euro pro Person in einer 2er Kabine, Mitteldeck, waren unsere Erwartungen hoch und wurden - durch das Restaurantkonzept - nicht erfüllt. Hier möchten wir auf unsere deutlichen Abstriche hinweisen.
Das Reisekonzept mit Start- und Endhafen (Liegeplätze).
Man geht bei einer Douro-Kreuzfahrt eigentlich davon aus, dass man in Porto Ein- und ausschifft. Das die Porto Mirante ihren Liegeplatz im Bereich der Flussmündung hatte, entpuppte sich als Nachteil. Den Weg nach Porto hinein, hatten wir deutlich unterschätzt. Gut wir sind tatsächlich hingelaufen und bei jeder Biegung hatte ich meiner Frau gesagt, gleich hinter der nächsten Biegung, kannst du die Brücke schon sehen, aber dem war nicht so. Eine Richtung war durchaus zumutbar, zurück dann aber eher nicht. Den Wunsch nach dem Abendessen die Abendstimmung genießen zu können, konnten wir uns abschminken.
Die Route war mit der Befahrbarkeit des Douro auf ca. 215 km und den 5 Schleusen pro Strecke festgelegt und auch die Stopps mit den Möglichkeiten der Ausflüge. Wir hatten diese Möglichkeiten gut genutzt.
Am Ende der Reise sollten wir eigentlich wieder den Liegeplatz im Bereich der Flussmündung einnehmen. Die Schiffsleitung entschied sich anders und blieb mit der Porto Mirante in Leverinho liegen. Ein kleiner Ort ohne passender Infrastruktur, um von dort wegzukommen. Somit wurde wieder nichts mit der Abendstimmung in Porto.
Das Reisekonzept mit Start- und Endhafen (Liegeplätze).
Man geht bei einer Douro-Kreuzfahrt eigentlich davon aus, dass man in Porto Ein- und ausschifft. Das die Porto Mirante ihren Liegeplatz im Bereich der Flussmündung hatte, entpuppte sich als Nachteil. Den Weg nach Porto hinein, hatten wir deutlich unterschätzt. Gut wir sind tatsächlich hingelaufen und bei jeder Biegung hatte ich meiner Frau gesagt, gleich hinter der nächsten Biegung, kannst du die Brücke schon sehen, aber dem war nicht so. Eine Richtung war durchaus zumutbar, zurück dann aber eher nicht. Den Wunsch nach dem Abendessen die Abendstimmung genießen zu können, konnten wir uns abschminken.
Die Route war mit der Befahrbarkeit des Douro auf ca. 215 km und den 5 Schleusen pro Strecke festgelegt und auch die Stopps mit den Möglichkeiten der Ausflüge. Wir hatten diese Möglichkeiten gut genutzt.
Am Ende der Reise sollten wir eigentlich wieder den Liegeplatz im Bereich der Flussmündung einnehmen. Die Schiffsleitung entschied sich anders und blieb mit der Porto Mirante in Leverinho liegen. Ein kleiner Ort ohne passender Infrastruktur, um von dort wegzukommen. Somit wurde wieder nichts mit der Abendstimmung in Porto.
Die Reise an einem Liegeplatz mit dortiger Übernachtung enden zu lassen, empfanden wir als Frechheit. Unser direkt vorgetragener Protest beim CD, wurde mit einem Achselzucken klar und unmissverständlich abgeschmettert. Er sei daran unschuldig und könne das nicht ändern. Die schlechte Infrastruktur in Leverinho war bekannt. Der Versuch einen Fahrdienst wie Bolt oder Uber zu buchen, scheiterte. Wir fuhren mit einem Taxi mit, dass aber ersteinmal, zum Flughafen fuhr. Unser bereits gebuchte Bahnfahrt in der 1. Klasse war gefährdet, klappte dann aber doch. Für uns bedeutete die Situation, stundenlanger , für mich gefährlicher Stress. Insofern werde ich mich, Viva betreffend, nicht so schnell wieder beruhigen.
©Rainer Buch, Hamburg

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