Vorwort
Mit dem Gedanken - ab Porto - mit einem Flusskreuzfahrtschiff auf dem Douro zu fahren, hatten wir uns auch schon Jahre zuvor beschäftigt. Wir hatten dann aber schnell erkennen müssen, dass uns die dafür aufgerufenen Preise, auf einem modernen Schiff, wie die VIVA PORTO MIRANTE, mit Flügen, Ausflügen und weiteren Nebenkosten, deutlich unsere Vorstellungen übersteigen würde. Anlässlich unseres 50. HZT am 10. Sept. haben wir uns nun aber doch entschieden, diese Reise - mit anschließender, individueller Weiterreise bis Lissabon - durchzuführen.
Mit VIVA, einer deutschen Tochtergesellschaft von der Scylla AG / Schweiz, mit Sitz in Düsseldorf, haben wir bislang sehr gute Erfahrungen gemacht. Zudem ist die Porto Mirante, offenbar räumlich sehr gut durchgeplant worden, was uns bei einem Schiff dieser Größe, besonders wichtig erscheint. Die Anreise bei VIVA Cruises war aber kein Bestandteil des Reisevertrags. So haben wir die Flüge in Eigenverantwortung separat und individuell gebucht. Das hatte für uns allerdings auch den Vorteil, dass wir ein ganz eigenes, individuelles Reisepaket schnüren konnten, auch - um dabei Ingrids 75. Geburtstag mit einbinden zu können. So entschieden wir uns mit AVEIRO, NAZARE und CASCAIS für anschließende Ziele. Dafür nutzen wir Bahn - und Flix Busverbindungen und dort, wo es uns finanziell vertretbar erscheint, Fahrdienste, mit Buchungen über die Bolt App. Die Planung erforderte einiges an Recherchen, die ich aber kurz vor der Reise nochmals überprüft hatte. Es ging dabei um die Sicherstellung von Verbindungen zu den Orten, Bahnhöfen, Zugstrecken, Zeiten und natürlich Kosten.
Die Porto Mirante am Liegeplatz in Pinhao. Unsere Kabine 220 auf dem Mitteldeck
Blick auf die Ponte Arrabida in Richtung Porto
Porto Mirante: Daten und Fakten
Bauj: 2024 Bauwerft: Vahali Shipyards Länge: 80 m Breite: 11,45 m
Kabinen/Passagierzahl: 60/120 Crew: 30 Kabinengröße: ca. 15 qm Restaurants: 1 Bistro: 1 Lobby: 1 Pool: 1
Fluss-Kilometer: 2 x 210 Bordsprache: Deutsch/Englisch
Kabinen/Passagierzahl: 60/120 Crew: 30 Kabinengröße: ca. 15 qm Restaurants: 1 Bistro: 1 Lobby: 1 Pool: 1
Fluss-Kilometer: 2 x 210 Bordsprache: Deutsch/Englisch
Decksplan der Viva (Porto) Mirante
Die Bilder entsprechen nicht immer ganz im Original, da ich sie teils im Ausschnitt verändert und insgesamt verkleinert habe.
Sonnendeck Teilansichten
Teilansichten der Kabine mit franz. Balkon von 201-224 und 301-324
(Unsere Kabine 220 auf dem Mitteldeck)
Teilansichten des Bistros (Sky Lounge)
Teilansichten des Restaurants
Weitere Bilder während der Reise - von mir aufgenommen
Wunderbar zu erkennen: Unten das Restaurant und oben die Lobby . .
. . . zusätzlich noch mit einem großen Lichtschacht ausgestattet
Ein schon fast ungewöhnlich breit empfundener Kabinengang
Nur am Galaabend wurde so festlich eingedeckt
Der 10. Sept. war der Tag unserer Goldenen Hochzeit. Blumen und die teils selbst erstellte Karte waren von mir. Die Torte von der Küche haben wir zurückgehen lassen (für uns einfach des "Guten" zu viel Creme)
Das Bad ist nicht nur ein Raumwunder, sondern auch optisch ein Highlight
Wie für Liegenbesetzer (gibt es auf jeden Schiff) gemacht. Wir haben nicht einmal Probeliegen machen können. Aber es gab noch weitere, einfachere Liegen und natürlich auch Sitzmöbel und Tische.
Barbeque auf einem Flussschiff, das habe ich vorher noch nie gesehen
Die Beiden haben uns Freude gemacht. Nein, wir hatten nicht klein gegen groß gespielt. Aber wir haben uns nach vorn gesetzt, damit es auf diesem Bild nicht ganz so auffällt.
Beschreibung und Erfahrungsbericht zu der Porto Mirante
Neue Scylla Schiffe empfinde ich immer wieder als ein Konstruktionswunder. Bei der Porto Mirante die auf nur 80m Länge und 11,4 m Breite, für 120 Passagiere, plus ca. 38 Crewmitglieder, ohne, dass es optisch beengt wirken sollte, kommt man da schon ins Staunen und Schwärmen. Aber es gibt ein fast baugleiches Schiff, die Andorhina, die bei gleichen Abmessungen, statt mit 120, nur 90 Passagiere beherbergt. Diese beiden Schiffe, sollte man nicht verwechseln.
Ich fange mal mit Deck 4 an. Top gestaltet und sehr schön nutzbar, hier konnten sich insbesondere die Liegenbesetzer, über bequeme Liegen glücklich schätzen. Gut, dass nicht jeder unbedingt "seine" Liege haben musste, denn es wurden dazu auch weitere, einfachere Liegen und die unterschiedlichsten Sitzmöglichkeiten gern genutzt. Das Bistro darf hier natürlich nicht unerwähnt bleiben, die wir aber weder zum Mittag noch zum Abendessen (Anmeldung war erforderlich) genutzt hatten.
Deck 3 und Deck 2, fast alle mit der gleichen Kabinengröße von ca. 15 qm waren optimal eingerichtet, dazu mit jeweils sehr schönen, großzügigen Bädern. Bei den jeweils letzten Kabinen, war ich mir aber nicht so sicher, sie sollten lt. Aussage einer Nutzerin, kleiner sein.
Die Lobby auf Deck 3, war angenehm und gut angepasst eingerichtet. Der Platz ermöglichte tatsächlich, durchaus die Nutzung aller Gäste.
Das Restaurant auf Deck 2, sah von der Optik her, wirklich gut aus und war auch so ausgelegt, dass hier zeitgleich, alle Gäste in einer Sitzung Platz haben konnten, auch wenn das Bistro mal nicht zur Verfügung stand. In der täglichen Praxis, sah es aber anders aus, denn die 6er Tische an den Seiten, wirkten auf mich nicht nur eingekürzt sondern auch etwas schmaler. Sie waren an den Enden abgerundet. So blieben die mittleren Sitze an den 6 er Tischen, wegen der empfundenen Enge, oft frei.
Deck 1 mit seinen Kellerkabinen wie ich sie nenne, möchte ich nicht beurteilen, weil sie für uns nicht infrage kämen. Ob der kleine Fitnessraum wirklich genutzt wurde, konnte ich bei dem einmaligen hineinsehen, nicht beurteilen.
Das Restaurantkonzept: Wenn das Bistro zum Essen nicht genutzt werden konnte, wurden alle Plätze kompl. eingedeckt. Die nicht genutzten Gläser, blieben meistens stehen. Tischdecken kamen nur am Abend des Galadinners zum Einsatz. Ansonsten lagen auf den Tischen ovale, kleine Sets. Aus meiner Sicht, ein angewandter Trick, um die Tische größer wirken zu lassen, als sie waren.
Dem Essen wird bei Viva Topqualität nachgesagt. Das haben wir allerdings über die Tage nicht ganz so empfunden. Aber ich habe das Essen auf keinem Schiff, für sich allein bewertet. Wir brauchen etwas fürs Auge und eine angenehme Atmosphäre. Wenn das alles passt, würden wir immer zufrieden sein, auch wenn es beim Essen noch Luft nach oben gäbe. Hier gab es bei diesem Konzept, aus unserer Sicht, insgesamt Luft nach oben. Bei mit Gläsern vollgestellten nackten Tischen, der Enge und der Lautstärke, kam für uns nie wirklich Gemütlichkeit auf. Unsere Verweildauer war entsprechend niedriger, als bei anderen, konservativ eingedeckten Restaurants.
Einigen wenigen Mitreisenden, war nicht entgangen, dass wir an Bord unsere Goldene Hochzeit erleben wollten. Deshalb hatten wir schon einige Wochen vorab Viva gebeten, uns dafür einen Zweiertisch zurecht zu machen. Wir hatten uns Hoffnung gehabt, dass es doch wohl nicht so schwer sein dürfte, uns das zu einer bestimmten Zeit am Abend des 10. Sept. zu ermöglichen. Das wurde - der Konzepttreue wegen - abgelehnt. Das wirkte wie ein Stoß mitten ins Herz. Weder CD noch der Maitre, hatte es in irgendeiner Form berührt.
Einigen wenigen Mitreisenden, war nicht entgangen, dass wir an Bord unsere Goldene Hochzeit erleben wollten. Deshalb hatten wir schon einige Wochen vorab Viva gebeten, uns dafür einen Zweiertisch zurecht zu machen. Wir hatten uns Hoffnung gehabt, dass es doch wohl nicht so schwer sein dürfte, uns das zu einer bestimmten Zeit am Abend des 10. Sept. zu ermöglichen. Das wurde - der Konzepttreue wegen - abgelehnt. Das wirkte wie ein Stoß mitten ins Herz. Weder CD noch der Maitre, hatte es in irgendeiner Form berührt.
Service: Der Service, vor allem die Getränkelieferung war vorbildlich. Man musste hier wirklich niemand hinterherlaufen. Es wurde niemand vergessen, egal in welchen Bereich man sich aufhielt. Für uns war das weniger wichtig, weil wir kaum mehr getrunken haben, gegenüber Reisen mit Getränkeabrechnung
Meine Schiffsbeurteilung gesamt:
Bei einem Preis von 400 Euro pro Person in einer 2er Kabine auf dem Mitteldeck, waren unsere Erwartungen hoch und wurden für uns nur voll erfüllt, wenn ich das Restaurantkonzept nicht berücksichtige. Hier haben wir einfach andere Vorstellungen.
Bei einem Preis von 400 Euro pro Person in einer 2er Kabine auf dem Mitteldeck, waren unsere Erwartungen hoch und wurden für uns nur voll erfüllt, wenn ich das Restaurantkonzept nicht berücksichtige. Hier haben wir einfach andere Vorstellungen.
Die Route der Porto Mirante
Diese war mit der Befahrbarkeit des Douro auf ca. 210 km und den 5 Schleusen pro Strecke festgelegt. So auch die Stopps mit den Möglichkeiten der Ausflüge. Wir hatten diese Möglichkeiten gut genutzt. Wir empfanden die Fahrt auf dem Douro sehr angenehm, bei der die Porto Mirante mit ihrem Komfort und Gemütlichkeit, besonders im Außenbereich, einen sehr großen Anteil hatte. Ohne die gebuchten Ausflüge, wäre es uns allerdings zu wenig gewesen, weil die Stopps wenig Möglichkeiten boten, Unternehmungen auf eigene Faust zu starten.
Diese war mit der Befahrbarkeit des Douro auf ca. 210 km und den 5 Schleusen pro Strecke festgelegt. So auch die Stopps mit den Möglichkeiten der Ausflüge. Wir hatten diese Möglichkeiten gut genutzt. Wir empfanden die Fahrt auf dem Douro sehr angenehm, bei der die Porto Mirante mit ihrem Komfort und Gemütlichkeit, besonders im Außenbereich, einen sehr großen Anteil hatte. Ohne die gebuchten Ausflüge, wäre es uns allerdings zu wenig gewesen, weil die Stopps wenig Möglichkeiten boten, Unternehmungen auf eigene Faust zu starten.
Mi. 09.09. - 10.09. - Porto bis Folgosa mit 3 Schleusungen
Wir hatten Porto schon mehrfach durch das Anlaufen von Kreuzfahrtschiffen in Leixoes besucht und kennenlernen können. Dieses Mal sind wir davon ausgegangen, Porto wegen der Liegezeit über Nacht, auch noch nach dem Abendessen besuchen zu können. Leider mussten wir feststellen, dass es dann ohne Taxifahrten nicht realistisch war, nachdem wir - gleich nach unserer Ankunft am Vormittag - fußläufig hin und zurückgelaufen waren. Die Zeit um vom Liegeplatz in Via Nova de Gaia (Afurada) fußläufig ins Stadtzentrum zu kommen, war definitiv zu lang.
Die berühmte Ponte Dom Luis I, fertig gestellt 1886 und benannt nach dem damaligen König Ludwig I. Die Bogenspannweite beträgt 172 m
Das historische Uferviertel Cais da Ribeira. Im Hintergrund die Arrabida Brücke
Die Kathedrale von Porto auf dem Hügel Pena Ventosa mit dem Vorplatz Terreiroda Se
Das Rathaus von Porto befindet sich am oberen Ende der Avenida dos Aliados. Es wurde 1955 mit seinem 70m hohen Uhrturm fertiggestellt.
Ein schönes Beispiel einer Abendunterhaltung außerhalb der allabendlichen Unterhaltung des Bordmusikers.
Ein Vortrag am Abend von einer Musikstudentengruppe aus Porto
Beispiel einer Schleusung
Hier ein kurzer Moment in der Carrapatelo Schleuse (2. Schleuse ab Porto)
Fr. 11.09. - Auf dem Douro unterwegs nach Vega Terron
Die Porto Mirante während ihrer ca. 210 km langen Hinreise auf dem Douro
Wieder ein unterhaltsamer Abend
Eine kleiner Auszug aus der Flamenco Show am Abend des 11. Sept.Sa. 12.09. - Ausflug nach Salamanca ab Vega Terron
Ein absolutes Highlight vieler Douro-Flusskreuzfahrten, ist der Abstecher ins spanische Binnenland, in die alte Universitätsstadt Salamanca. Da die Schiffe am Grenzpunkt Vega de Terrón anlegen müssen, wird diese Strecke klassisch als Bustransfer zurückgelegt. Die Strecke betrug ca. 130 km und wurde hin, inklusive Pause, in 2 Std zurückgelegt. Zurück dann ohne Pause in gut 1,5 Std. Die zur Verfügung stehende Zeit wurde mit einer nicht zu lange dauernden, durchaus guten Führung gut genutzt, sodass noch genügend Freizeit zur Verfügung stand, die wir dann wieder einmal ohne Pause km für km genutzt hatten. Alle doppelt gemachten Wege eingeschlossen.
Der riesige Plaza Mayor von Salamanca
Der Innenraum der Kathedrale von Salamanca ermöglicht nur, wie in allen großen Kathedralen, nur Teilaufnahmen
Provokante Interpretation von Vergänglichkeit, Ruhm und gesellschaftlichen Schattenseiten
Fresko des Jüngsten Gericht
Provokante Interpretation von Vergänglichkeit, Ruhm und gesellschaftlichen Schattenseiten
Fresko des Jüngsten Gericht
So. 13.09. - Pinhao am Vormittag und am Abend
Der Nachmittag war bereits für den Besuch des Mateuspalastes verplant. In Pinhao lagen auch noch andere Schiffe amerikanischer Veranstalter, die allerdings die besseren Liegeplätze hatten. Wir wollten hier gern etwas auf eigene Faust unternehmen und haben am Vormittag allerdings einen nur kleinen Spaziergang unternommen. Am Abend interessierte uns der alte Bahnhof. Ansonsten war der Ort selbst, keine Reise wert.
Der etwas abseits gelegene Liegeplatz der Porto Mirante in Pinhao
Ein kleiner Spaziergang am Vormittag, ohne den zentralen Punkt des Ortes zu suchen
Nach dem Abendesssen wollten wir noch unbedingt den alten Bahnhof von Pinhao aufsuchen, der im Jahr 1880 eröffnet wurde. Es war - wegen einiger sehr dunkler Bereiche - nicht unbedingt ein angenehmer Weg. Berühmt wurde das Gebäude für die blau-weißen Kacheltafeln (Azulejos), von denen ich einige fotografiert habe. Der Bahnhof ist weiterhin ein aktiver Halt an der malerischen Bahnstrecke von Porto.
Die Bahnsteigseite des Bahnhofs von Pinhao
Nachmittagsausflug zum Mateuspalast (Casa de Mateus) ab Pinhao
Aus unserer Sicht war es eine gute Entscheidung, diesen Ausflug auszuwählen. Der prachtvolle Barockpalast befindet sich in der Ortschaft Mateus, nur etwa 3 bis 5 Kilometer östlich der Stadt Vila Real im Norden Portugals. Der Palast wurde um 1743 erbaut und gilt als eines der elegantesten barocken Herrenhäuser Europas. Legendär sind die symmetrischen Gärten, die riesigen Buchsbaumhecken und der große Teich an der Vorderseite, in dem sich die Fassade spiegelt.
Obwohl der Palast 1970 in eine gemeinnützige Stiftung umgewandelt wurde, ist er noch eng mit der Gründerfamilie verbunden. Die Führung der Stiftung liegt weiterhin in den Händen von Familiennachfahren.
Neben dem Museumsbetrieb organisiert die Stiftung mehrere kulturelle Aktivitäten.
Aus unserer Sicht war es eine gute Entscheidung, diesen Ausflug auszuwählen. Der prachtvolle Barockpalast befindet sich in der Ortschaft Mateus, nur etwa 3 bis 5 Kilometer östlich der Stadt Vila Real im Norden Portugals. Der Palast wurde um 1743 erbaut und gilt als eines der elegantesten barocken Herrenhäuser Europas. Legendär sind die symmetrischen Gärten, die riesigen Buchsbaumhecken und der große Teich an der Vorderseite, in dem sich die Fassade spiegelt.
Obwohl der Palast 1970 in eine gemeinnützige Stiftung umgewandelt wurde, ist er noch eng mit der Gründerfamilie verbunden. Die Führung der Stiftung liegt weiterhin in den Händen von Familiennachfahren.
Neben dem Museumsbetrieb organisiert die Stiftung mehrere kulturelle Aktivitäten.
Mo. 14.09. - VIVA's inkludierter Ausflug zur Casa dos Viscondes
Dieser interessante und unterhaltsame Ausflug startete ab Regua, bzw. einem Ersatzliegeplatz in der Nähe. Er führte uns zu einem ca. 30 km entfernten, historischen Landgut aus dem 17. Jahrhundert. Das Anwesen liegt eingebettet in einer malerischen Kulisse aus Weinbergen, Olivenhainen und Obstgärten, in der Nähe der geschichtsträchtigen Stadt Lamego in Portugal, direkt im Douro-Tal. Heute wird das prachtvolle Anwesen als charmantes Hotel Rural geführt, das vor allem für seine familiäre, herzliche Gastfreundschaft der Besitzerin Maria Manuel bekannt ist. In den ca. 3 Std. unseres Aufenthaltes hatte Maria durch ihren pausenlosen Einsatz gezeigt, was sie unter herzlicher Gastfreundschaft versteht. Eigentlich passen solche Großgruppenveranstaltungen nicht zu uns. Aber dieses Gesamtpaket an Leistungen, sollte sich niemand entgehen lassen. Es sind tatsächlich einige Gäste an Bord geblieben. Die Gründe dafür können natürlich vielschichtig sein.
Ausblicke von dem Anwesen
Das Haus bietet gepflegte, wunderschöne Räumlichkeiten
Um hier nochmal richtig abfeiern zu können, war die Zeit zu kurz. Aber das war auch gut so. Schließlich sollten die ganzen schönen Eindrücke nicht ertränkt werden. So endete dieser Ausflug mit einer doch ziemlichen ruhigen Busfahrt in Richtung Anlegestelle im Bereich von Regua.Die Hausherrin Herzogin Maria, war immer präsent und hatte sich keine Pause gegönnt.
Di. 15.09. - Unser Ausflug nach Braga ab Leverinho
Die Fahrt ging über 90 km zunächst zur berühmten Barock Wallfahrtskirche Bom Jesus do Monte, mit ihrer monumentalen Doppeltreppe und der ältesten, wasserbetriebenen Standseilbahn. Der Treppenaufgang umfasst 17 Stockwerke. Wir hatten die Möglichkeit die Kirche zu besichtigen und einmal die Aussicht von oben zu genießen. Mehr Zeit war nicht drin, weil das Hauptziel halt die Stadt Braga war. Schade, aber immerhin können wir sagen, dass wir dort gewesen sind.
Die Fahrt ging über 90 km zunächst zur berühmten Barock Wallfahrtskirche Bom Jesus do Monte, mit ihrer monumentalen Doppeltreppe und der ältesten, wasserbetriebenen Standseilbahn. Der Treppenaufgang umfasst 17 Stockwerke. Wir hatten die Möglichkeit die Kirche zu besichtigen und einmal die Aussicht von oben zu genießen. Mehr Zeit war nicht drin, weil das Hauptziel halt die Stadt Braga war. Schade, aber immerhin können wir sagen, dass wir dort gewesen sind.
Google Maps Kartenausschnitt rund um die Kathedrale
Die Kathedrale Bom Jesus do Monte ist eine Wallfahrtskirche
Der Kreuzigungsaltar im inneren der Wallfahrtskirche
Die Casa das Estampas neben der Kirche
Das Hotel Elevador mit Garten in unmittelbarer Nähe der Wallfahrtskirche
Anschließend ging es nach Plan des Ausflugsveranstalters, leider nach einer halben Stunde schon weiter direkt nach Braga. Die Fahrstrecke in die Stadt runter, betrug etwa 7 km. Als wir merkten, dass es wie so häufig bei einer Führung nur langsam voran ging, hatten wir uns abgemeldet. Wir wollten uns nicht nur die Kathedrale anschauen. So zu entdeckten wir zunächst einen sehr schönen Platz mit gleich zwei Kirchen. Die Igrea de Santa Cruz, konnten wir für kleines Geld besichtigen.
Die Igreja de Sao Marcos mit dem ehemaligen, zum Hotel Vila Gale Collection umgebauten Hospital, konnten wir nicht besichtigen.
Das Reisekonzept mit Start- und Endhafen (Liegeplätze).
Man geht bei einer Douro-Kreuzfahrt eigentlich davon aus, dass man die Ein- und Ausschiffung in Porto erleben kann und der Besuch Portos, nicht unnötig erschwert wird, zumal die Porto Mirante dort gleich zweimal über Nacht gelegen hätte. Das die Porto Mirante ihren Liegeplatz in Bereich der Flussmündung hatte, entpuppte sich als Nachteil. Den Weg nach Porto hinein, hatten wir deutlich unterschätzt. Gut, wir sind tatsächlich hineingelaufen und bei jeder Biegung hatte ich gedacht, dass gleich hinter der nächsten Biegung, die Ponte Dom Luis I sichtbar würde, aber dem war nicht so. Eine Richtung 4 km, zwar für uns noch zumutbar, zurück dann aber eher nicht. Den Wunsch nach dem Abendessen die Abendstimmung genießen zu können, konnten wir uns abschminken.
Letzter Abend und Ausschiffung am folgenden Morgen
Am Ende der Reise sollten wir eigentlich wieder den Liegeplatz im Bereich der Flussmündung einnehmen. Die Schiffsleitung entschied sich anders und blieb mit der Porto Mirante über Nacht in Leverinho mit der Begründung liegen, dass in diesem Bereich der Wind dem Schiff am Anleger zu schaffen machen könnte. Das ist dann ja wohl keine einmalige Sache. Warum in Gottes Namen, diesen passagierunfreundlichen Liegeplatz überhaupt? Schon klar, ist natürlich billiger und dient der Gewinnmaximierung. Dann aber auch noch Leverinho. Das ist dann schon wirklich ein ganz dickes Ding, dass uns dazu unsere Pläne insgesamt erschwerte. und dazu Mehrkosten verursachte. Ein kleiner Ort, ohne passende Infrastruktur, um von dort wegzukommen. Somit wurde wieder nichts mit der Abendstimmung in Porto.
Man geht bei einer Douro-Kreuzfahrt eigentlich davon aus, dass man die Ein- und Ausschiffung in Porto erleben kann und der Besuch Portos, nicht unnötig erschwert wird, zumal die Porto Mirante dort gleich zweimal über Nacht gelegen hätte. Das die Porto Mirante ihren Liegeplatz in Bereich der Flussmündung hatte, entpuppte sich als Nachteil. Den Weg nach Porto hinein, hatten wir deutlich unterschätzt. Gut, wir sind tatsächlich hineingelaufen und bei jeder Biegung hatte ich gedacht, dass gleich hinter der nächsten Biegung, die Ponte Dom Luis I sichtbar würde, aber dem war nicht so. Eine Richtung 4 km, zwar für uns noch zumutbar, zurück dann aber eher nicht. Den Wunsch nach dem Abendessen die Abendstimmung genießen zu können, konnten wir uns abschminken.
Letzter Abend und Ausschiffung am folgenden Morgen
Am Ende der Reise sollten wir eigentlich wieder den Liegeplatz im Bereich der Flussmündung einnehmen. Die Schiffsleitung entschied sich anders und blieb mit der Porto Mirante über Nacht in Leverinho mit der Begründung liegen, dass in diesem Bereich der Wind dem Schiff am Anleger zu schaffen machen könnte. Das ist dann ja wohl keine einmalige Sache. Warum in Gottes Namen, diesen passagierunfreundlichen Liegeplatz überhaupt? Schon klar, ist natürlich billiger und dient der Gewinnmaximierung. Dann aber auch noch Leverinho. Das ist dann schon wirklich ein ganz dickes Ding, dass uns dazu unsere Pläne insgesamt erschwerte. und dazu Mehrkosten verursachte. Ein kleiner Ort, ohne passende Infrastruktur, um von dort wegzukommen. Somit wurde wieder nichts mit der Abendstimmung in Porto.
Der Versuch einen Fahrdienst wie Bolt oder Uber zu buchen, um zum Bahnhof, für die vorab gebuchte Bahnreise ab Devesas zu kommen, scheiterte. Wir bekamen eine Mitfahrmöglichkeit in einem Großraumtaxi dass aber erst einmal, zum Flughafen fuhr. Unser bereits gebuchte Bahnfahrt in der 1. Klasse war damit zeitlich gefährdet, klappte dann aber dann doch noch. Für uns bedeutete die Situation, über Stunden andauernder, für mich gefährlicher Stress. Insofern werde ich mich, Viva betreffend, nicht so schnell wieder beruhigen.
©Rainer Buch, Hamburg


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