Dienstag, 11. Juni 2019

UNSERE fünfte FLUSS KREUZFAHRT 2019
Mit NICKO CRUISES's MS RHEIN MELODIE
11 Tage auf dem Rhein - ab und bis Köln

vom 01.0

  UNSER SCHIFF
Der Liegeplatz der RHEIN MELODIE nach Ankunft in Köln am Kunibert Kloster nahe der Hohenzollernbrücke

Bildausschnitt (Backbord) Schiffsmitte mit Hauptdeck (unten), Mitteldeck und Oberdeck (im Kreis - unsere Kabine)


UNSERE ROUTE (gemäß Plan)

Mo.  01.07.  -  Unsere Anreise nach Köln / Einschiffung
(Liegezeit bis 16:30 h)
Um nach Köln zu kommen, hatten wir gleich nach der Buchung dieser Flussreise, die Bahnfahrt Hamburg-Köln, mit Umstieg in Hannover und zurück unter Berücksichtigung einigermaßen passenden Zeiten, zum Supersparpreis (Durchschnittspreis ca. 45 Euro Person/Strecke) gebucht. Bei pünktlicher Bahnverbindung mit Umsteigen in Hannover, wären wir um ca. 13:10 h Köln-Hbf angekommen. Wegen Zugverspätung und damit verpassten Anschlusses in Hannover wurden daraus in der Summe ca. 90 Minuten Verspätung. Nach einer kurzen Taxifahrt trafen wir um 15:10 h am Liegeplatz "Deutzer Werft" ein. Ich hatte mit einer gleitenden Einschiffung gerechnet und wunderte mich zzunächst deshalb über drei Warteschlangen an der Rezeption, die allerdings zügig abgearbeitet wurde und letztlich nur aus der Überprüfung der Personen/Reisedaten und Aushändigung der Zimmer-Schlüsselkarten bestand. Die Registrierung der Kreditkarte hatte ich später vollzogen. Zunächst stärkten wir uns am Willkommens-Buffet, bevor sich Ingrid an das Auspacken der Koffer, die zwischenzeitlich auf die Kabinen gebracht wurden, ran machte. Nach dem Auslaufen erfolgte gegen 16:30 h die Sicherheitseinweisung im Salon.


Unsere Kabine 326 auf dem Oberdeck - hier mit geöffnetem Fenster - hatte eine Größe von 14,5 qm - bei einem sehr gutem Grundriss. Die beiden bequemen Sitzgelegenheiten vor dem Fenster, wurden von uns gut angenommen.
Reisestrecke Köln bis Amsterdam  (Ablegezeit um 16:30 h)






  
Di.  02.07.  -  Amsterdam  (Liegezeit 08:00 - 23:00)
Für die Flussfahrt auf dem Rhein und der Waal, abwärts nach Amsterdam, mussten im Amsterdam-Rhein-Kanal zwei Schleusen passiert werden. Unser Liegeplatz war dort, wo wir es bei früheren Amsterdam Aufenthalten schon gesehen hatten, etwa mittag, zwischen dem Kreuzfahrtterminal und dem Bahnhof Amsterdam Centraal.



Für diesen langen Tag in Amsterdam, hatten wir einen Stadtrundgang und eine Grachtenfahrt am Abend geplant. Obwohl wir beides nicht zum ersten Mal durchgeführt hatten, war die Lust bei den optimalen Wetterbedingungen so hoch wie nie. Außerdem war es immer möglich, auch innerhalb des Grachtenviertels, andere Wege zu nutzen. Gleich nach dem Frühstück machten wir uns gut gelaunt auf dem Weg und kauften zunächst die Grachtenfahrt-Tickets von der Reederei "Lovers Canal Cruises" für die Fahrt 21:00-22:00 Uhr, bevor wir schließlich unseren Stadtrundgang fortsetzten. Weil mir das Licht recht angenehm erschien, hatte ich sehr viele Fotos geschossen, so viel wie noch nie zuvor in Amsterdam. Nur einige davon kann ich hier im Blog zeigen. Zunächst jene von unserem Rundgang . . 


















    
Das es in Amsterdam sehr viele Radfahrer gibt, ist jedem bekannt. So gut es für die Umwelt auch sein mag, empfanden wir diese Position gegenüber uns als Fußgänger, nach meinem Empfinden, teilweise schon recht grenzwertig. Wo sollten wir denn hin, wenn die Gehwege teils von parkenden PKW's und Lieferwagen blockiert wurden? Die Radfahrer nahmen für sich stets in Anspruch, unbeirrt und ohne Rücksicht auf uns, mit hohen Tempo zu ihrem Ziel zu kommen. Wir hatten nie das Gefühl, als berechtigte Verkehrsteilnehmer angesehen zu werden, geschweige denn als Gleichberechtigte. Hier nun noch ein paar Bilder von unserer Abend-Grachtenfahrt, für die es eigentlich noch zu hell war.






















Mi.  03.07.  -  Rotterdam  (Liegezeit 09:00 bis 14:00 h)
Für die Fahrt nach Rotterdam ging es zunächst über den Amsterdam-Rhein-Kanal - mit der Prinz-Bernhard-Schleuse - zurück und schließlich über den Lek-Kanal, der Lek und der Nieuwe Maas, nach Rotterdam nahe der "Willemsbrug". Im Jahr 2011 hatten wir mit der Artania von Phoenix nur einen kurzen Aufenthalt, den wir für eine Hafenrundfahrt nutzten. So gesehen, kannten wir Rotterdam noch nicht, zumal wir jetzt mit dem Flußschiff einen ganz anderen Liegeplatz hatten. Die Aufenthaltsdauer von mehr als 4 Stunden war allemal für einen Spaziergang geeignet. Mehr war auch nicht angedacht. So verzichteten wir auch auf große Orientierungsversuche und liefen einfach los in Richtung "Oude Haven". 



















Do.  04.07.  -  Köln  Liegezeit 13:30 - 22:00 h; LP 9 / Km 592)
Statt planmäßig gegen 15:00 h, waren wir bereits um 13:30 h in Köln eingetroffen. Das kam uns - die wir Köln ohnehin nicht kannten - sehr entgegen. Einen festen Plan glaubten wir deshalb auch nicht haben zu müssen. Vom Liegeplatz aus, der dicht an der Hohenzollernbrücke lag, hatten wir natürlich genügend Möglichkeiten. Der Altstadtbereich unter Einbeziehung des Rheinufers, hatte für uns Tagesbesucher für's Erste genug zu bieten.




Das Schwesterschiff der RHEIN MELODIE ist die RHEIN SYMPHONIE  (ex Viking Helvetia)










Natürlich interessierten wir uns auch für den Kölner Dom, dem Unesco Weltkulturerbe. Besonders interessiert war insbesondere ich, an einer Turmbesteigung. Aber ausgerechnet an diesem Tag, den 04. Juli, war es leider nicht möglich. Auch die Dom Schatzkammer, konnten wir nicht besichtigen. Zum Fotografieren aus nächster Nähe, eignet sich dieses gigantische Bauwerk nicht. Vielmehr ist der Dom ein Wahrzeichen, dass mit seinen beiden 157 m hohen Türmen, aus anderen, entfernteren Perspektiven, ein beliebtes Fotomotiv ist. Ein paar Bilder habe ich als Teilansichten bearbeitet. 







Diese drei einzelne Fensterfotos, sind von mir eher zufällig gewählt worden. Es gab viel mehr von diesen Fenstern, die ich aufgrund eines genauso günstigen Lichteifalls hätte fotografieren können. Die sich durch den Blickwinkel von unten nach oben zulaufenden Linien, habe ich in der Bildbearbeitung  korrigiert.
Nach einer Pause am Nachmittag, zogen wir nocheinmal los, um das andere Rheinufer im Bereich des Hyatt Hotels etwas aus der Nähe zu sehen und überquerten die interessante Hohenzollernbrücke auf der linken Seite. Interessanterweise entdeckten wir dabei das Triangel-Panorama-Gebäude und nutzten die Gelegenheit, zur Nutzung der Aussichts-Plattform in etwa 100 m Höhe, in der 28. Etage (Fahrstuhl).

















Fr.  05.07.  -  Fahrt ab Köln auf dem Mittelrhein bis Mainz
Mit etwa 10 Km/h fuhr die Rhein Melodie von Köln nach Mannheim, davon den schönsten Teil des Mittelrheins am Tag. Hier spürt man deutlich den Reiz einer Flussreise. Die angegebenen Rhein-Kilometer an den Ufern, geben mit  Hilfe einer Flusslaufkarte, gute Informationen über die Passage. Hier folgt zunächst eine Bilderauswahl vom Streckenabschnitt:  Koblenz bis Mainz.


Koblenz














Der Loreleyfelsen bei St. Goarshausen


Burg Pfalzgrafenstein bei Kaub






Ankunft ín Mainz um ca.15:00  (Liegezeit bis 23:00 h)







Nach unserem Stadtrundgang, machten wir uns auf dem Weg zur Kirche St. Stephan zu Mainz, weil wir uns für die 1973 von Marc Chagall bemalten Fenster interessierten. Als wir um 17:15 h dort eintrafen, waren wir leider zu spät. Wir hätten zielgerichtet, sofort dorthin gehen müssen, um uns dieser Werke erfreuen zu können. 










Sa.  06.07.  -  Mannheim (Liegezeit 06:30 - 15:00 h)

Gemäß der Tourbeschreibung unseres Kreuzfahrtleiters, hatten wir uns in Mannheim neben einen Stadtrundgang, die Besichtigung des kurfürstlichen Schlosses vorgenommen. Auf einen angebotenen Ausflug nach Speyer hatten wir verzichten wollen. Da aber das Schloss an diesem Tag nicht zu besichtigen war und die Schlossanlage selbst, entgegen unseren Erwartungen, keinen bleibenden Eindruck hinterlassen konnte, wollten wir es zumindest versucht haben, doch noch nach Speyer und dabei natürlich auch noch pünktlich zurück zu kommen. Dazu mussten wir allerdings erstmal zum Bahnhof, der sich nun auch nicht gerade in unmittelbarer Nähe befand. Ferner waren wir überhaupt nicht darauf vorbereitet, wussten quasi nichts. Aber wir hatten in unserem Reiseleben schon ganz andere Hürden genommen und uns an einer Straßenbahnhaltestelle, die zum Hbf. führte durchgefragt. Zwischen Mannheim und Speyer bestand eine S-Bahn Verbindung (S4), die wir nutzen konnten. Am Fahrkartenautomat, nahmen wir Hilfe gern an und lösten Hin- und Rückfahrt mit Nutzung von Bussen bzw. Straßenbahn.  






SPEYER
Die reine Fahrzeit betrug etwa 30 Minuten. Um ca. 11:00 h hatten wir unser Ziel erreicht. Nur noch etwa 800 m Fußweg, trennten uns von der Maximilianstrasse, die dann zum Dom zu Speyer führte. Zu einem tollen Überblick auf die Maximilian Str. verhalf uns der Turm "Altpörtel".


Altpörtel 

Maximilianstraße und der Dom zu Speyer

links: Gedächtniskirche   -   rechts: Josephskirche





Dom zu Speyer


Fenstermalerei in der Gedächtniskirche zu Speyer








So.  07.07.  -  Kehl / Straßburg
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So.  08.07.  -  Basel
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Mo./Di.  09./10.07.  -  Breisach
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Mi.  11.07.   -  Koblenz
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Do.  12.07.  -  Köln / Ausschiffung / Rückfahrt
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Dieser bereits veröffentlichte Blog, ist noch in Arbeit und wird bis voraussichtlich Mitte August nach und nach fertiggestellt. Ich bitte bis dahin um Geduld.