Die MS ROBERT BURNS
das Ersatzschiff für die ausgefallene VIVA TIARA Name: ROBERT BURNS Baujahr: 2018 Reederei: SCYLLA AG / CH
Veranstalter: VIVA CRUISES / D (ehem. Veranst.: RIVER CRUISES / UK)
Länge: 135 m Breite: 11,45 m Kabinen: 88 Pax max: 169
2021: Aus Robert Burns wurde VIVA MOMENTS Veranstalter VIVA CRUISES
2021: Aus Robert Burns wurde VIVA MOMENTS Veranstalter VIVA CRUISES
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Unsere Suite 305 mit 23 qm, einschließlich Balkon - auf der Backbordseite der Robert Burns, (eigene Handy-Fotos, bearbeitet)
ROUTE der VIVA TIARA / ERSATZSCHIFF MS ROBERT BURNS
Das Routenbild wurde erarbeitet und bereit gestellt von Kreuzfahrtinfos.at
Reisen in Zeiten mit Corona Einschränkungen
Um in diesem Jahr, nicht ganz auf eine Kreuzfahrt verzichten zu müssen, haben wir uns verstärkt nach Flussreisen umgesehen. Uns geht es nicht einfach nur darum - gemäß dem blauen Reise Konzept - auf dem Wasser zu kreuzen, sondern immer darum, uns möglichst auf erlebnisreiche Landgänge freuen zu können. Unser Ziel dabei war, die Gelegenheit für derzeit preislich attraktive Angebote im gehobenen Segment zu nutzen, ohne dabei unsere Preisvorstellungen, aus dem Auge zu verlieren. Letztlich entschieden wir uns für die VIVA TIARA in einer Junior Suite. Die Buchung lief über Seereisedienst in einem Gruppentarif. Bei einem Tagespreis von 155,57 Euro / Pers. hatten wir ein AI Konzept in einer Junior Suite auf dem Rubin Deck gebucht, das sogar neben dem Getränkepaket, WLan, und Trinkgeldern, die kostenlose Nutzung der Minibar auf der Kabine beinhaltete. Ferner soll zur Einhaltung der geforderten Abstände, die Auslastung nur 70% betragen. Natürlich waren wir uns der Carona bedingten Maßnahmen bewusst, die eine Entscheidung für diese Reise, nicht zur Selbstverständlichkeit werden ließ. Durch den unerwarteten Ausfall der VIVA TIARA und die dadurch erforderliche Umorganisation, auf die zur Verfügung gestellte, größere MS ROBERT BURNS sind wir bei gleichem Viva Konzept, in den Genuss einer höher wertigen DeLuxe Balkonsuite gekommen.
Im Okt. 2020 steht uns dann noch eine Kurzreise bei gleichem Konzept in einer LoftSuite auf der MS Inspire bevor, auf die wir uns jetzt natürlich freuen. Die Tagesrate hierfür beträgt 137,50 Euro
Um in diesem Jahr, nicht ganz auf eine Kreuzfahrt verzichten zu müssen, haben wir uns verstärkt nach Flussreisen umgesehen. Uns geht es nicht einfach nur darum - gemäß dem blauen Reise Konzept - auf dem Wasser zu kreuzen, sondern immer darum, uns möglichst auf erlebnisreiche Landgänge freuen zu können. Unser Ziel dabei war, die Gelegenheit für derzeit preislich attraktive Angebote im gehobenen Segment zu nutzen, ohne dabei unsere Preisvorstellungen, aus dem Auge zu verlieren. Letztlich entschieden wir uns für die VIVA TIARA in einer Junior Suite. Die Buchung lief über Seereisedienst in einem Gruppentarif. Bei einem Tagespreis von 155,57 Euro / Pers. hatten wir ein AI Konzept in einer Junior Suite auf dem Rubin Deck gebucht, das sogar neben dem Getränkepaket, WLan, und Trinkgeldern, die kostenlose Nutzung der Minibar auf der Kabine beinhaltete. Ferner soll zur Einhaltung der geforderten Abstände, die Auslastung nur 70% betragen. Natürlich waren wir uns der Carona bedingten Maßnahmen bewusst, die eine Entscheidung für diese Reise, nicht zur Selbstverständlichkeit werden ließ. Durch den unerwarteten Ausfall der VIVA TIARA und die dadurch erforderliche Umorganisation, auf die zur Verfügung gestellte, größere MS ROBERT BURNS sind wir bei gleichem Viva Konzept, in den Genuss einer höher wertigen DeLuxe Balkonsuite gekommen.
Im Okt. 2020 steht uns dann noch eine Kurzreise bei gleichem Konzept in einer LoftSuite auf der MS Inspire bevor, auf die wir uns jetzt natürlich freuen. Die Tagesrate hierfür beträgt 137,50 Euro
Kombireise
Normalerweise wären wir, wie bereits im Jahr 2014, von Hamburg bis Passau
mit dem Zug gefahren und hätten sicherheitshalber in Passau eine
Vorübernachtung eingeplant. Warum wir in diesem Jahr eine Bahnfahrt
ausschließen, hängt mit den Corona bedingten Maßnahmen zusammen. Wir
können uns einfach nicht vorstellen einen Mund- Nasenschutz länger als
eine Stunde tragen zu müssen. Zuhause erledigen wir z. B. unsere Einkäufe
innerhalb von kaum mehr als 30 Minuten. Infolge dessen, blieb uns nur die
Anreise mit eigenem PKW, die wir uns normalerweise nicht antun würden.
Meine längste Autofahrt in diesem Jahr, war die Strecke von Hamburg nach
Binz auf Rügen. Das waren rund 320 km. Auf etwa diese Entfernung
abgestimmt, hatten wir folgendes Reisepaket geschnürt:
UNSERE PKW ANREISE - MIT VORPROGRAMM
Die kleinen Koffer hatten wir für die Hotelübernachtungen gepackt, die anderen für die Kreuzfahrt hatten wir erst auf dem Schiff ausgepackt
HANNOVERSCH MÜNDEN - WALDHOTEL JAGDHAUS HEEDE
Als wir uns für diese südniedersächsische Stadt entschieden, hatte
ich unweigerlich an die Generation unserer Eltern denken müssen, die
diese Region gern per Bahn zu ihren Reisezielen zählten und in
Pensionen bzw. Privatpensionen mit "fließend Kalt- und warmen
Wasser" logierten. Die Nutzungsmöglichkeit von Bädern, wurde
meistens in Form einer "Etagendusche" angeboten. Ich hatte es selbst
noch auf eine meiner ersten Reisen, nach der Zeit meiner
Jugendherbergserlebnisse, noch so kennengelernt.
Mit dem
Jagdhaus Heede
hatten wir ein Hotel gebucht, das etwa 3 km außerhalb der Stadt lag,
weil die Stadthotels entweder zu teuer, ausgebucht oder uns nicht
zusagten. Das Hotel entsprach bei einem sehr guten
Preis-Leistungsverhältnis, einem gut geführten 3-Sterne
Hotel.
Am zweiten Abend, hatten wir dort auf der Terrasse a la Carte
gespeist und waren von der Qualität des Essens angenehm überrascht.
Die nackten, nicht ganz sauberen Tische, hätten uns mit Sets
allerdings ein etwas angenehmeres Gefühl gegeben, aber davon wollten
die Betreiber absolut nichts wissen.
Die interessanteste Sehenswürdigkeit, innerhalb der schönen Altstadt mit den Fachwerkhäusern war das Mündener Rathaus, mit seiner farbenprächtigen Ausgestaltung des Eingangsportals. Darüber erklingt täglich um 12.00, 15.00 und um 17.00 Uhr das Glockenspiel, zusammen mit einem Figurenumgang, zum Spott auf den berühmten Dr. Eisenbart.

Die interessanteste Sehenswürdigkeit, innerhalb der schönen Altstadt mit den Fachwerkhäusern war das Mündener Rathaus, mit seiner farbenprächtigen Ausgestaltung des Eingangsportals. Darüber erklingt täglich um 12.00, 15.00 und um 17.00 Uhr das Glockenspiel, zusammen mit einem Figurenumgang, zum Spott auf den berühmten Dr. Eisenbart.
Das Glockenspiel des Mündener Rathauses, hier gerade in Aktion um
17:00
BAMBERG - HOTEL EUROPA
Mit dem
Hotel Europa
hatten wir eine gute Wahl getroffen. Da wir nur eine Übernachtung
gebucht hatten, war es uns wichtig ein zentral gelegenes, aber
dennoch preiswertes Hotel zu bekommen. Diese Wünsche wurden zu
unserer vollen Zufriedenheit erfüllt. Das die Wahl auf unserer
Strecke nach Passau auf Bamberg fiel, war kein Zufall, auch wenn die
Möglichkeiten kaum Umwege fahren zu wollen, relativ gering
waren. Wir hatten die uns zur Verfügung stehende Zeit gut
genutzt und mit 19.252 Schritten (10,6 km) in alle Richtungen, viele
Details der Altstadt entdecken können. Meine Fotos sind in der
Reihenfolge, nicht nach Örtlichkeiten sortiert, sondern sind
chronologisch untereinander abgelegt.
PASSAU
Auch wenn wir so schnell als möglich Passau erreichen wollten, hatte ich meinen gemäßigten Fahrstil nicht geändert. Unser Ziel war zunächst die Globus-Garage, die wir gegen 12:00 h erreichten. Ein ziemlich genervter und unfreundlicher Mitarbeiter auf dem Hof, war nicht in der Lage, mir mit wenigen Sätzen zu erklären, wie es ablaufen sollte. Sein Hauptanliegen war es, die Leute dazu zu bewegen, später wiederzukommen, um seine Mittagspause einhalten zu können. Letztlich war es aber ganz einfach: Formalitäten in der Anmeldung erledigen, Gepäck ausladen, Auto in das Parkhaus fahren und dann warten, bis der Transfer zum Schiff startet. Bei der Anmeldung erfuhren wir dann auch, dass die Einschiffung nicht auf die VIVA TIARA, sondern auf die ROBERT BURNS erfolgen würde. Statt auf den Transfer zu warten, zogen wir es aber vor, mit dem Linienbus in die Stadt hinein zu fahren, was sich als sehr vernünftig erwies.
Nach 2004 und 2014 hatten wir unseren dritten Kurzaufenthalt in Passau, wie zuvor auch, vor einer Donau Flusskreuzfahrt. Allerdings hatten wir hier zum ersten Mal, richtig gutes Wetter. Die Zeit von etwa 13:00 h bis zur Einschiffung gegen etwa 15:45 h nutzten wir, um das schöne Passau zu genießen. Wir bereuten dabei schon, nicht hier auch eine Übernachtung eingeplant zu haben. Aber eigentlich ging es doch auch mehr um die Flusskreuzfahrt, weniger um Hotelaufenthalte, und jede zusätzliche Nacht und jeder Tag erhöht die Reise-Gesamtkosten. Da muss man dann abwägen.
Auch wenn wir so schnell als möglich Passau erreichen wollten, hatte ich meinen gemäßigten Fahrstil nicht geändert. Unser Ziel war zunächst die Globus-Garage, die wir gegen 12:00 h erreichten. Ein ziemlich genervter und unfreundlicher Mitarbeiter auf dem Hof, war nicht in der Lage, mir mit wenigen Sätzen zu erklären, wie es ablaufen sollte. Sein Hauptanliegen war es, die Leute dazu zu bewegen, später wiederzukommen, um seine Mittagspause einhalten zu können. Letztlich war es aber ganz einfach: Formalitäten in der Anmeldung erledigen, Gepäck ausladen, Auto in das Parkhaus fahren und dann warten, bis der Transfer zum Schiff startet. Bei der Anmeldung erfuhren wir dann auch, dass die Einschiffung nicht auf die VIVA TIARA, sondern auf die ROBERT BURNS erfolgen würde. Statt auf den Transfer zu warten, zogen wir es aber vor, mit dem Linienbus in die Stadt hinein zu fahren, was sich als sehr vernünftig erwies.
Nach 2004 und 2014 hatten wir unseren dritten Kurzaufenthalt in Passau, wie zuvor auch, vor einer Donau Flusskreuzfahrt. Allerdings hatten wir hier zum ersten Mal, richtig gutes Wetter. Die Zeit von etwa 13:00 h bis zur Einschiffung gegen etwa 15:45 h nutzten wir, um das schöne Passau zu genießen. Wir bereuten dabei schon, nicht hier auch eine Übernachtung eingeplant zu haben. Aber eigentlich ging es doch auch mehr um die Flusskreuzfahrt, weniger um Hotelaufenthalte, und jede zusätzliche Nacht und jeder Tag erhöht die Reise-Gesamtkosten. Da muss man dann abwägen.
Der barocke Dom St. Stephan in Passau, ist Bischofskirche, Bischofssitz
und Hauptkirche des Bistums Passau. Sie ist für jeden Besucher etwas
ganz Besonderes. Das obere Bild zeigt die Westfassade des Doms. Meine
Innenaufnahmen zeigen nur Teile des Mittelschiffs mit seinem aufwendigen
Stuckwerk, den Malereien und der großen Domorgel.
Bei der Freihand-Aufnahme oben, musste ich all mein laienhaftes Hobby
mäßiges Können aufbringen, um daraus, noch ein ansehnliches, chaosfreies
Bild hinzubekommen. Mit mehrfachen Durchgängen perspektivischer
Bearbeitung, ist immerhin noch diese Bild entstanden, das mir persönlich
viel Freude macht.
DIE KREUZFAHRT
EINSCHIFFUNG AUF DIE ROBERT BURNS - UNSERE EINDRÜCKE
Noch vor der Einschiffung stellten wir uns - sozusagen im Vorbeigehen am
Liegeplatz - der Kreuzfahrtleiterin "Anita" vor. Von ihr erfuhren wir
dabei, welche Kabine wir als Ersatz - für unsere gebuchte Junior Suite auf
der Viva Tiara - nun erhalten würden. Die Robert Burns war anders
aufgebaut und hatte vier DeLuxe- Balkon-Suiten. Davon war eine - die Kab.
305 - für uns reserviert, was einem Upgrade gleich kam. Das war natürlich
ein schönes Gefühl, das bereits vor der Einschiffung schon zu wissen.
Natürlich aber hätten wir von diesem Schiffswechsel, lieber von dem
Veranstalter Viva, als von der Mitarbeiterin in der Anmeldung der
Globus-Garage erfahren. Aber eine positive Überraschung hatte auch etwas
für sich.
Die Einschiffung begann um etwa 15:45 h und lief zügig, kontaktlose Fiebermessung inbegriffen. Es funktionierte wie auf Hochseeschiffen, mit Bordkarte für Türöffnung, sowie Ab- und Anmeldung ohne Personaleinsatz. Mit anderen Worten, optimaler konnte es kaum gehen. Keine Frage, unsere Kabine 305, war der absolute Hit, auch wenn der Kleiderschrank, auf der Seite zum Hängen, uns etwas knapp erschien. Natürlich hatten wir viel zu viel Reisegepäck dabei, angesichts dessen, dass nur leichte Kleidung gebraucht wurde. Letztlich aber hatten wir wie immer, doch noch alles gut unterbringen können. Das absolute Highlight, war das Bad. Auf 3,3 qm fanden wir ein großzügig gestaltetes Bad vor, dass nicht nur mit seinem versenktem Spiegelschrank viel Platz bot, sondern dazu noch ausgesprochen super aussah. Die in der Decke eingelassene Regendusche, bot zusammen mit einer abnehmbaren Handbrause besten Komfort, der kaum zu überbieten war.
Der Platz in der Minibar, sah weniger nach Luxus aus. Mit einer Flasche Bier und zwei Kaltgetränken hielt sich der Luxus scheinbar in Grenzen. Allersdings hatte ich davon nur einmal Gebrauch gemacht und eine Flasche Bier entnommen. Eine 1,5 l Wasserflasche, war dazu gedacht, die zwei zur Verfügung gestellten Trinkflaschen, damit aufzufüllen, um unterwegs versorgt zu sein. Prädikat: "Wertvoll" wie ich meine.
Von den Corona Sicherheitsmaßnahmen, wurde bereits viel geschrieben, auch dass diese erträglich sein sollen. Dem kann ich zustimmen, auch wenn wir - den Kabinengang bis zum Treppenaufgang des zweiten Decks gehen mussten, dann über die Treppe nach oben, um dann schließlich in umgekehrter Richtung - gemäß dem Einbahnweg-Konzept - auf dem dritten Deck, zu unserer Kabine zu gelangen. Wir haben uns daran gehalten, weil uns das nichts ausgemacht hatte. Mehr sage ich jetzt nicht dazu.
Die Einschiffung begann um etwa 15:45 h und lief zügig, kontaktlose Fiebermessung inbegriffen. Es funktionierte wie auf Hochseeschiffen, mit Bordkarte für Türöffnung, sowie Ab- und Anmeldung ohne Personaleinsatz. Mit anderen Worten, optimaler konnte es kaum gehen. Keine Frage, unsere Kabine 305, war der absolute Hit, auch wenn der Kleiderschrank, auf der Seite zum Hängen, uns etwas knapp erschien. Natürlich hatten wir viel zu viel Reisegepäck dabei, angesichts dessen, dass nur leichte Kleidung gebraucht wurde. Letztlich aber hatten wir wie immer, doch noch alles gut unterbringen können. Das absolute Highlight, war das Bad. Auf 3,3 qm fanden wir ein großzügig gestaltetes Bad vor, dass nicht nur mit seinem versenktem Spiegelschrank viel Platz bot, sondern dazu noch ausgesprochen super aussah. Die in der Decke eingelassene Regendusche, bot zusammen mit einer abnehmbaren Handbrause besten Komfort, der kaum zu überbieten war.
Der Platz in der Minibar, sah weniger nach Luxus aus. Mit einer Flasche Bier und zwei Kaltgetränken hielt sich der Luxus scheinbar in Grenzen. Allersdings hatte ich davon nur einmal Gebrauch gemacht und eine Flasche Bier entnommen. Eine 1,5 l Wasserflasche, war dazu gedacht, die zwei zur Verfügung gestellten Trinkflaschen, damit aufzufüllen, um unterwegs versorgt zu sein. Prädikat: "Wertvoll" wie ich meine.
Von den Corona Sicherheitsmaßnahmen, wurde bereits viel geschrieben, auch dass diese erträglich sein sollen. Dem kann ich zustimmen, auch wenn wir - den Kabinengang bis zum Treppenaufgang des zweiten Decks gehen mussten, dann über die Treppe nach oben, um dann schließlich in umgekehrter Richtung - gemäß dem Einbahnweg-Konzept - auf dem dritten Deck, zu unserer Kabine zu gelangen. Wir haben uns daran gehalten, weil uns das nichts ausgemacht hatte. Mehr sage ich jetzt nicht dazu.

Ungewohnt war der Sicherheitsabstand im Restaurant. Die Vierertische wurden so besetzt, das es keine Rücken- an Rückenbesetzung gab. Paare saßen also nebeneinander, die gegenüberliegende Seite blieb frei. Nicht schön für uns Paare und auch kein schöner Restaurantblick. Aber eben Corona bedingt, bot es den höchstmöglichen Schutz. Das Essen über die 7 Tage, war erwartungsgemäß sehr gut und die Portionen aus unserer Sicht, absolut ausreichend.
Ich halte weitere Einzelheiten, auch die Corona bedingten für verzichtbar, da diese allgemein bekannt sein dürften, bzw. sich auf jeder Flusskreuzfahrt wiederholen.
Vielleicht noch ein Wort zur Crew, die unter erschwerten Bedingungen ihren Dienst verrichten mussten. Es lief alles zu unserer vollsten Zufriedenheit. Die Viva Kreuzfahrtleiterin Anita hatte nicht nur alles im Griff, sondern kam mit Ihrer intelligent geführten Moderation, dazu noch sehr symphatisch rüber. Das wünschen wir uns auch fürs nächste Mal, wenn es auf dem Rhein wieder heisst: "Leinen los."
ERSTE TEILSTRECKE - VON PASSAU NACH YBBS
Auf dieser ca. 165 km langen Fahrstrecke über Linz, mussten die Schleusen Jochenstein, Aschach, Ottensheim, Abwinden, Wallsee und Persenbeug (Ybbs) passiert werden. Letztere befand sich in Sichtweite unseres Anlegers in Ybbs. Die Liegezeit reichte für einen Spaziergang in die Stadt. Wir sind dann noch ein Stück an der Donau - Richtung Schleuse gegangen, hatten dann aber erkannt, dass die Zeit wohl doch etwas knapp werden könnte und kehrten zum Schiff zurück.
Auf dieser ca. 165 km langen Fahrstrecke über Linz, mussten die Schleusen Jochenstein, Aschach, Ottensheim, Abwinden, Wallsee und Persenbeug (Ybbs) passiert werden. Letztere befand sich in Sichtweite unseres Anlegers in Ybbs. Die Liegezeit reichte für einen Spaziergang in die Stadt. Wir sind dann noch ein Stück an der Donau - Richtung Schleuse gegangen, hatten dann aber erkannt, dass die Zeit wohl doch etwas knapp werden könnte und kehrten zum Schiff zurück.
Hier habe ich die Lage unserer Kabine (DeLuxe Balkon Suite 305)
gekennzeichnet
Stromabwärts, drehen die Flussschiffe jeweils vor dem Anlegen, um die
Strömung am Bug zu haben. Nach dem Ablegen wird wieder in Fahrtrichtung
gedreht.
ZWEITE TEILSTRECKE - VON YBBS NACH WIEN
Auf dieser ca. 130 km langen Strecke passierten wir die Schleusen Melk, Altenwörth und Greifenstein. Mit unserer Ankunft in Wien um ca. 20:15 h, kamen wir in den Genuss einer sehr schönen Tagesstrecke u. a. mit Melk, Weißenkirchen, Dürnstein und Krems.
Dürnstein
ANKUNFT IN WIEN AM ABEND
Wir hatten den Liegeplatz 1, der etwa 400 m vor der Reichsbrücke
lag. Bei schönstem Wetter, wollten wir natürlich die Zeit nutzen und
hatten uns vorgenommen, über die Reichsbrücke auf die Donauinsel zu
kommen.
Im Vordergrund die A-Silver von Phoenix, die dichter an der
Reichsbrücke liegt, davor die Robert Burns am Liegeplatz 1. Beide
Schiffe liegen mit dem Bug gegen die Strömung. Mit dem Auslaufen
wird erneut das Wendemanöver durchgeführt.
Wir hatten Corona bedingt, von vorn herein nicht die Absicht, uns
dort irgendwo hinzusetzen bzw. etwas zu verzehren. Von daher nahm
dieser kleine Rundgang, auch nicht viel Zeit in Anspruch. So wagten
wir es von der U-Bahn Station Donauinsel, noch in die Stadt bis
Schwedenplatz zu fahren. Das wir zunächst in die falsche Richtung
fuhren, sollte dabei nicht zum Abbruch des Vorhabens führen. Aber so
richtig Freude kam bei unserer Orientierungslosigkeit nicht auf. Am
Stephansdom angelangt, folgten wir kopfmäßig nur noch einer
Richtung, mit der U-Bahn wieder dorthin zurück, wo wir hergekommen
waren. Und dann schnellstens aufs Schiff - auf unsere
Wohlfühlkabine, der Robert Burns.
Der etwas schwache Versuch, einen Teil des Stephandoms in der Nacht
zu fotografieren
WIEN - LANDGANG BIS 17:45 h
Schöner konnte sich Wien kaum präsentieren, wie an dem Tag dieses 12. August. Klar, es war - wer weiß wie heiß, aber es war eben auch super schön, mit dem Licht der Sonne Wien zu geniessen. 2014 waren wir an einem besonders schönen Novembertag zuletzt hier, aber mit einem schönen Sommertag wie diesem, nicht vergleichbar. Während wir am Vortag abends mit der Bahn in das Zentrum fuhren, machten wir uns an diesem Morgen zu Fuß auf den Weg, denn wir hatten vor, uns mit Ingrid (ingrid-on-tour.at) und ihrem Mann Werner zu treffen. So konnten die Wiener, mit uns etwa zeitgleich eintreffen. Die Verabredung hatte geklappt, wir hatten uns am Stephansdom gegenseitig erkannt. So konnte die Führung langsam - beginnend mit der Besichtigung des Doms - beginnen.
Schöner konnte sich Wien kaum präsentieren, wie an dem Tag dieses 12. August. Klar, es war - wer weiß wie heiß, aber es war eben auch super schön, mit dem Licht der Sonne Wien zu geniessen. 2014 waren wir an einem besonders schönen Novembertag zuletzt hier, aber mit einem schönen Sommertag wie diesem, nicht vergleichbar. Während wir am Vortag abends mit der Bahn in das Zentrum fuhren, machten wir uns an diesem Morgen zu Fuß auf den Weg, denn wir hatten vor, uns mit Ingrid (ingrid-on-tour.at) und ihrem Mann Werner zu treffen. So konnten die Wiener, mit uns etwa zeitgleich eintreffen. Die Verabredung hatte geklappt, wir hatten uns am Stephansdom gegenseitig erkannt. So konnte die Führung langsam - beginnend mit der Besichtigung des Doms - beginnen.
DRITTE TEILSTRECKE - VON WIEN NACH BUDAPEST
Nach dem Ablegen um 18:00 h, kam zunächst eine Schleusung und dann ging es auch schon zum Abendessen. Als wir Bratislava passierten, war es bereits stockfinster.
Die Burg (Pressburger Burg) ist das Wahrzeichen von Bratislava
EIN VOLLER TAG IN BUDAPEST
Das Anlegemanöver der Robert Burns war mit dem Andocken an die Phoenix Anesha abgeschlossen. Auch die Anesha gehört zur Scylla Flotte und mit Phoenix als Veranstalter. Auch die gleich große Anesha ist im Premium Bereich angesiedelt, auch wenn sie ca. drei oder vier Jahre früher in Dienst gestellt wurde. Für die Anesha war es allerdings Tag 2, sollte also am frühen Nachmittag wieder ablegen. Von all dem hatten wir nichts mitbekommen, weil wir unsere Zeit bei dem schönen Wettwer in Budapest nutzen wollten. Bei unserem letzten Besuch 2004 konnten wir unsere Ziele nicht ganz wahrnehmen, weil wir uns Freunden, die sich überhaupt nicht vorbereitet hatten angepasst. Da war es klar, dass wir über die Wiederholung hinaus, einiges mehr sehen wollten. Wir waren zwar darüber informiert, dass wir kostenlos die Straßenbahn nutzen konnten, aber bei uns hat die fußläuferische Eroberung unserer Ziele stets Vorrang. Das daraus nun tagsüber 27.766 (15 km) Schritte wurden, war allerdings nicht geplant. Unser erstes, damals versäumtes Ziel, war der Gang zur Eingangsseite des Parlamentsgebäudes. Es hatte uns dann auch wirklich fasziniert. Vermisst hatte ich allerdings die Europa Flagge, das hatte mich schon ein wenig traurig werden lassen.
BUDAPEST AM ABEND
Den einzigen Ausflug den wir bei Viva gebucht haben, war eine Nachtfahrt auf der Donau. Mit 22,00 Euro, war das ein Vergnügen, dass sich durchaus lohnte, auch wenn es von der Dauer her, weit weniger war, als angesagt wurde. Aber wir haben all das gesehen, was wir uns darunter auch vorgestellt hatten. Brauchbare Fotos aus einem fahrenden Schiff mit festen Sitzplätzen zu machen, war definitiv nicht einfach. Da half nur die Devise: Schiessen, schiessen und nochmal das Gleiche.
Zeit zum Überlegen oder zur Kontrolle blieb da nicht.
Naja - mit Einhaltung von Abstandregelung, hatte es zwar nichts zu tun. Aber letztlich war es noch warm und alle saßen oben im überdachten Bereich mit viel Frischluft.
Eigentlich versuchen wir immer nach hinten raus, zeitliche Reserven zu haben. In Budapest hatten wir es aber von vorn herein so geplant, dass an dem halben Tag, nur noch der Gang zu der Markthalle nach blieb, an die ich mich aus 2004 noch sehr gut erinnern konnte. Entsprechend hoch war die Laufleistung am ersten Tag ausgefallen.
Die Markthalle präsentierte sich genauso wie damals - nur, dass an diesem Morgen, so gut wie nichts los war. Kurz vor unserem Verlassen, wurde es dann etwas mehr. Wir machten auf Ingrids Wunsch hin, noch einen kleinen Bummel durch Einkaufsstraßen, die wir aber auch schon vom Vortag kannten. Gekauft wurde wie immer - nichts.
An Esztergom sind wir etwa gegen 19:00 h vorbei gekommen. In 2004 hatten wir hier einen Zwischenstopp gemacht, während das Schiff weiterfuhr. Die Esztergom Besucher wurden anschließend mit dem Bus nach Budapest gebracht. Das Ist natürlich nicht nur Aufwand, sondern passt wohl auch schlecht in Corona Zeiten.
Von unserer Backbordseite aus, hatten wir aber freien Blick auf die Basilika (Sankt-Albert-Kathedrale) und ich konnte meine Fotos schießen.Auf der gegenübeliegenden Seite liegt die Slovakai. Wie Üblich, haben wir nach dem Abendessen, viel Zeit auf unserer Kabine einschließlich Balkon verbracht. Das hatte zusammen mit den warmen Temperaturen, alles gut zusammen gepasst.
Von unserer Backbordseite aus, hatten wir aber freien Blick auf die Basilika (Sankt-Albert-Kathedrale) und ich konnte meine Fotos schießen.Auf der gegenübeliegenden Seite liegt die Slovakai. Wie Üblich, haben wir nach dem Abendessen, viel Zeit auf unserer Kabine einschließlich Balkon verbracht. Das hatte zusammen mit den warmen Temperaturen, alles gut zusammen gepasst.
Maria-Valeria-Brücke
BRATISLAVA
Von Bratislava waren wir in 2004 noch angenehm überrascht, weil wir mit einem so schönen Stadtbild, damals nicht gerechnet hatten. Es war d Anfang April und eisig kalt an jenem späten Nachmittag, als nacheinander die Lichter an gingen. Nun 16 Jahre später, an diesem Samstag Morgen, erschien uns das Stadtbild auf den ersten Blick, weniger interessant zu sein. Wir hatten keinen Plan und gingen einfach kreuz und quer, nebenbei nach einer geöffneten Apotheke suchend. Es schien so, als würden diese alle geschlossen sein. Erst in einem Einkauf Center wurden wir fündig. Die ganze Lauferei entsprach einer umfangreichen Stadtbesichtigung, die durchaus etwas vorzeigbares hervorbrachte. Nur den Weg zum Schloss hoch, hatten wir wegen Lustlosigkeit ausgelassen.
FÜNFTE TEILSTRECKE von BRATISLAVA - HAINBURG bis MELK
Während das Wetter am Morgen verdächtig nach Regen aussah, war es am Nachmittag wieder schön. Natürlich schauen wir nicht die ganze Zeit auf die Flusslandschaft, aber einige Bilder kommen immer zustande.
Burgruine Heimenburg
MELK mit KLOSTERSTIFT MELK
Das wir auf unserer Route Melk direkt angefahren haben, erwies sich für uns als wertvoll. Bislang hatten wir nur davon gehört. Nun hatten wir tatsächlich die Möglichkeit, bei deutlich verringerter Touristendruck, dieses Highlight erleben zu können. Dabei geht es uns beiden selten um die inneren Werte, als vielmehr um das Bauwerk selbst mit seinen Anlagen dazu. Gut, bei den wenigen Touristen die dort zu unserer Zeit eintrafen, hätten wir wohl auch die Innenbesichtigung mitnehmen können, aber so hatten wir eben noch mehr Zeit, draußen in Bewegung zu bleiben, was wir dann bei 4,00 Euro, auch ausgiebig genutzt hatten.
Auf Facebook nannte ich dieses: "gnadenlos schön". Dem gibt es - außer nun den Bildern selbst, nichts mehr hinzuzufügen.
SECHSTER und LETZTER STRECKENABSCHNITT ab MELK über LINZ - wieder zurück ins WINTERQUARTIER
Eigentlich hätten wir wieder dort anlegen müssen, wo wir auch gestartet sind. Aber die Kreuzfahrtleiterin Anita, die uns stets gut und gründlich informiert hatte, sprach im Zusammenhang damit, vom Winterquartier, aus der man die Robert Burns als Ersatzschiff geholt hatte und in dem sie nun wieder zurück geschickt werden sollte, weil die VIVA TIARA nach ihrem Ausfall, nun in Passau wieder eingesetzt werden konnte.
Mit ein paar Bildern dazu, endet mein Bilderbericht vom Routenverlauf.
Eigentlich hätten wir wieder dort anlegen müssen, wo wir auch gestartet sind. Aber die Kreuzfahrtleiterin Anita, die uns stets gut und gründlich informiert hatte, sprach im Zusammenhang damit, vom Winterquartier, aus der man die Robert Burns als Ersatzschiff geholt hatte und in dem sie nun wieder zurück geschickt werden sollte, weil die VIVA TIARA nach ihrem Ausfall, nun in Passau wieder eingesetzt werden konnte.
Mit ein paar Bildern dazu, endet mein Bilderbericht vom Routenverlauf.
Linz bei Nacht
Die Ausschiffung wurde von der Kreuzfahrtleiterin Anita persönlich gesteuert und verlief reibungslos und zügig. Für alle, die wie wir, das Auto in der Globus-Garage eingestellt hatten, wartete bereits der Bus. Hier allerdings hatte der Veranstalter, bzw. die Reederei, keinen Einfluss mehr, auf die Corona Vorsichtsmaßnahmen. Der Bus wurde auch mit Gästen anderer Schiffe "voll gefüllt", die Türen zugemacht und ab ging die Fahrt. Dieses plötzlich Aussetzen der Vorsicht, hatte einige der Gäste derart schockiert, dass sie gleich wieder ausgestiegen sind. Wir hatten Sitzplätze und fühlten uns während dieser - doch relativ kurzen Strecke, eigentlich nicht wirklich gefährdet.
Mein Fazit zu dieser VIVA Donau Flussreise mit der Robert Burns
Natürlich war das schöne Sommerwetter schon mal ein Garant dafür, dass die Reise diesbezüglich von uns als sehr angenehm empfunden wurde. Dazu waren alle Landgänge uneingeschränkt möglich. Sicherlich wären wir ohne den Einsatz der Robert Burns und der sich daraus ergebenden höheren Kabinenklasse, auch mit der Tiara, sehr zufrieden gewesen. Dass das Schiff, als Fünf-Sterne-Schiff gesehen wird, lasse ich gern gelten. Das Essen war jederzeit sehr gut und hatte uns insgesamt zufrieden gestellt. Eine Klassifizierung möchte ich hier allerdings nicht vornehmen.
Die Altersstruktur der Passagiere ließ sich schwer einschätzen. Wir selbst waren nicht die Ältesten, gehörten aber zu den Älteren. Wir hätten uns gewünscht, dass manche der jüngeren Passagiere, wenigstens zum Abendessen eine lange Hose anziehen würden.
Die Corona Maßnahmen:
Reduzierte Auslastung - tägliche Fiebermessung - markierte Laufwege - Masken tragen in den Gängen - Kein Gegenübersitzen bzw. Rücken an Rücken sitzen im Restaurant - kein Frühstücksbuffet sondern Bedienung am Platz - Bedienungspersonal mit Mund- Nasenschutz usw. Das alles fühlte sich kaum als Belastung an und wurde insgesamt, überwiegend gut eingehalten. Wer den Gang zum Fiebermessen vergessen hatte, wurde freundlich erinnert. Dank der guten, professionell durchgeführten Organisation, verlief alles tatsächlich stressfrei.
Somit freuen wir uns schon jetzt auf unsere Rheingaureise im Okt. 2020 auf der INSPIRE, in der Hoffnung diese vier Tage, mit ebensowenig Einschränkungen erleben zu können.
UNSERE PKW - RÜCKREISE MIT NACHPROGRAMM
Mein Fazit zu dieser VIVA Donau Flussreise mit der Robert Burns
Natürlich war das schöne Sommerwetter schon mal ein Garant dafür, dass die Reise diesbezüglich von uns als sehr angenehm empfunden wurde. Dazu waren alle Landgänge uneingeschränkt möglich. Sicherlich wären wir ohne den Einsatz der Robert Burns und der sich daraus ergebenden höheren Kabinenklasse, auch mit der Tiara, sehr zufrieden gewesen. Dass das Schiff, als Fünf-Sterne-Schiff gesehen wird, lasse ich gern gelten. Das Essen war jederzeit sehr gut und hatte uns insgesamt zufrieden gestellt. Eine Klassifizierung möchte ich hier allerdings nicht vornehmen.
Die Altersstruktur der Passagiere ließ sich schwer einschätzen. Wir selbst waren nicht die Ältesten, gehörten aber zu den Älteren. Wir hätten uns gewünscht, dass manche der jüngeren Passagiere, wenigstens zum Abendessen eine lange Hose anziehen würden.
Die Corona Maßnahmen:
Reduzierte Auslastung - tägliche Fiebermessung - markierte Laufwege - Masken tragen in den Gängen - Kein Gegenübersitzen bzw. Rücken an Rücken sitzen im Restaurant - kein Frühstücksbuffet sondern Bedienung am Platz - Bedienungspersonal mit Mund- Nasenschutz usw. Das alles fühlte sich kaum als Belastung an und wurde insgesamt, überwiegend gut eingehalten. Wer den Gang zum Fiebermessen vergessen hatte, wurde freundlich erinnert. Dank der guten, professionell durchgeführten Organisation, verlief alles tatsächlich stressfrei.
Somit freuen wir uns schon jetzt auf unsere Rheingaureise im Okt. 2020 auf der INSPIRE, in der Hoffnung diese vier Tage, mit ebensowenig Einschränkungen erleben zu können.
UNSERE PKW - RÜCKREISE MIT NACHPROGRAMM
BAYREUTH - H4 HOTEL RESIDENZSCHLOSS BAYREUTH
Wie schon auf der Hinfahrt, hatten wir auch die Hotels in Bayreuth und Goslar fest gebucht. Da wir meine Zeitpläne auf der Hinfahrt - bei gemäßigtem Tempo - gut einhalten konnten, kamen wir auch für unser erstes Ziel - BAYREUTH - nicht unter Druck. Das Hotel lag nicht besonders reizvoll in einer Einbahnstraße, ca. 1,3 km von der Altstadt entfernt. Da die Parkeinfahrt einige Meter entgegen der Fahrtrichtung lag, mussten wir einmal umständlich im größeren Bogen parallel zurückfahren, um schließlich einparken zu können.
Das Altstadtgefüge stand allerdings zunächst auch nicht im Vordergrund sondern das Festspielhaus mit seinen Anlagen und danach die Eremitage. Das Festspielhaus sollte ca. 3-5 km je nach Fahrstrecke von unserem Hotel entfernt sein. Welche Strecke wir genommen hatten, weiß ich nicht, für mich waren es gefühlte 10 km.
Bayreuther Festspielhaus
Handy Foto (Weitwinkelaufnahme) Seitenansichten sind nicht verfügbar
Noch stärker beeindruckt, waren wir von den Schlossanlagen, mit dem neuen und dem alten Schloss und der Stadtresidenz.
Eremitage Bayreuth "Neues Schloss"
Eremitage Bayreuth "Altes Schloss"
"Neues Stadtschloss"
ERSTER TAG GOSLAR - HOTEL SCHIEFER
Gegen etwa 13:45 h waren wir zwar in Goslar eingetroffen, hatten aber aufgrund einer ungenauen Adresse, keine Anfahrtsmöglichkeit zum Hotel entdeckt. So kurvte ich Einbahnstraßen rauf und wieder runter, dabei hoffend, irgendwann die richtige Ecke zu finden. Als das nicht geklappt hatte, hatten wir unseren Wagen - in 400 m Entfernung - dazu im verbotenen Bereich abgestellt und sind fußläufig zum Hotel gegangen. Hier erzählte man uns, dass booking.com grundsätzlich die Postanschrift angibt. OK dachte ich und ließ es dabei bewenden. Wir kennen aber Hotels, die sich mit den Gästen in Verbindung setzen, die über Portale wie booking.com gebucht hatten. Letztlich hatte es bei mir Nervosität produziert, die nicht nötig getan hätte. Aber nachdem wir schließlich unseren Wagen abgestellt hatten und dann auch unser Zimmer über zwei Ebenen mit unseren Extra Koffern (die großen von der Flussschiffreise blieben im Kofferraum) bezogen hatten, waren wir wieder glücklich und zufrieden und konnten Goslar angehen.
Das Hotel Schiefer hatte eine Superlage und machte mit seiner Schieferfassade äußerlich, richtig was her. Dieser Platz überhaupt - einfach unglaublich. Das ist das - was so glaube ich - jedem Besucher auf Anhieb gefällt. Aber da gab es viel mehr. Uns präsentierte sich Goslar als eine sehr homogene Stadt. Keine Stadt die man einfach nur mit dem Touristenblick sehen muss. Nein, ich bin überzeugt davon, dass auch die Bewohner wissen, was sie an ihrer Stadt haben. Wir waren bis zum Abend unterwegs und sind kreuz und quer gegangen und hatten dabei immer wieder andere Perspektiven entdeckt, je nachdem halt, aus welcher Richtung wir kamen. Das hatte natürlich dazu geführt, dass ich viele Bilder aufgenommen hatte, die jetzt eine Selektion für diesen Blog erforderlich machte.
Gegen etwa 13:45 h waren wir zwar in Goslar eingetroffen, hatten aber aufgrund einer ungenauen Adresse, keine Anfahrtsmöglichkeit zum Hotel entdeckt. So kurvte ich Einbahnstraßen rauf und wieder runter, dabei hoffend, irgendwann die richtige Ecke zu finden. Als das nicht geklappt hatte, hatten wir unseren Wagen - in 400 m Entfernung - dazu im verbotenen Bereich abgestellt und sind fußläufig zum Hotel gegangen. Hier erzählte man uns, dass booking.com grundsätzlich die Postanschrift angibt. OK dachte ich und ließ es dabei bewenden. Wir kennen aber Hotels, die sich mit den Gästen in Verbindung setzen, die über Portale wie booking.com gebucht hatten. Letztlich hatte es bei mir Nervosität produziert, die nicht nötig getan hätte. Aber nachdem wir schließlich unseren Wagen abgestellt hatten und dann auch unser Zimmer über zwei Ebenen mit unseren Extra Koffern (die großen von der Flussschiffreise blieben im Kofferraum) bezogen hatten, waren wir wieder glücklich und zufrieden und konnten Goslar angehen.
Das Hotel Schiefer hatte eine Superlage und machte mit seiner Schieferfassade äußerlich, richtig was her. Dieser Platz überhaupt - einfach unglaublich. Das ist das - was so glaube ich - jedem Besucher auf Anhieb gefällt. Aber da gab es viel mehr. Uns präsentierte sich Goslar als eine sehr homogene Stadt. Keine Stadt die man einfach nur mit dem Touristenblick sehen muss. Nein, ich bin überzeugt davon, dass auch die Bewohner wissen, was sie an ihrer Stadt haben. Wir waren bis zum Abend unterwegs und sind kreuz und quer gegangen und hatten dabei immer wieder andere Perspektiven entdeckt, je nachdem halt, aus welcher Richtung wir kamen. Das hatte natürlich dazu geführt, dass ich viele Bilder aufgenommen hatte, die jetzt eine Selektion für diesen Blog erforderlich machte.
Etwas abseits gelegen das Lokal "Paulaner" - Die erhaltene Empfehlung für preiswert und gut, war dann aber doch eher ein Missverständnis
ZWEITER TAG IN GOSLAR - SPAZIERGÄNGE IN WANGERODE
Geplant hatten wir eigentlich eine Fahrt auf den Brocken mit der Harzer Brockenbahn - ab Wernigerode oder Schierke. Aber daraus wurde leider nichts, weil der Andrang in Wernigerode, uns zu groß erschien. Wir hatten sogar noch einen zweiten Anlauf genommen, aber der machte dann zeitlich keinen Sinn mehr. Es hätte unter Berücksichtigung des Fahrplans und der Fahrzeiten, im ersten Anlauf klappen müssen. Umso mehr Zeit hatten wir dadurch für intensivere Spaziergänge in Wernigerode, einschließlich dem Wernigeroder Schloss. Für die Anfahrt zum Schloss hatten wir eine Linie der Bimmelbahnen genutzt.
Wernigerode war allemal ein Besuch wert. Das Schloss ist eine zusätzliche touristische Attraktion, die dem Ort viele Besucher garantiert. Trotzdem empfanden wir Goslar interessanter, vielleicht gerade deshalb, weil Wernigerode für Goslar eine touristisch entlastende Wirkung hat. Ferner geht es auch nicht nur um einzelne Bauten, sondern um die Gesamtwirkung des Ortes.
Goslar war aber nicht nur die letzte Station unserer Reise, sondern sollte auch ein Treffen mit Petra und ihrem Mann Hans beinhalten. Diese Verabredung zu einem gemeinsamen Essen hatten Petra und ich bereits vor der Reise vereinbart. Wir verbrachten gemeinsam einen netten, unterhaltsamen Abend.
Petra engagiert sich als Administratorin in der deutschen Celebrity Fan Gruppe, die in ca. 30 Monaten auf über 2.500 Mitglieder gewachsen ist.
Nach einem kleinen Spaziergang im nächtlich Goslar verabschiedeten wir uns von Petra und Hans und gingen zurück in unser Hotel. Das war nochmal ein schöner Abschluß unserer Reise. Da Ingrid wiederholt über Schwindelgefühlen klagte, beschlossen wir die Rückfahrt am nächsten Tag ohne Umwege anzugehen.
Fazit dieser 13 tägigen Kombireise
Natürlich konnte auch diese Reise kein Ersatz für unser ursprüngliches Reisevorhaben sein, das aus mehreren, umfangreichen Komponenten bestand, die aufgrund der weltweiten Covid-19 Pandemie abgesagt wurden. Aber immerhin haben wir mit dieser Kombination - aus individuellen Hotelübernachtungen und der Pauschal-Flussschiffreise - Spannungen hineingebracht, die dieses Reiseerlebnis positiv beeinflusst hatte. Das wir uns dann auch noch mit den Wienern Ingrid (www.ingrid-on-tour.at) und ihrem Mann Werner, sowie mit den in Goslar lebenden Petra (FB Gruppe Celebrity Cruises Fans Deutschland) und ihrem Mann Hans getroffen hatten, war für uns eher untypisch. Umso schöner, dass es so gut geklappt hatte.
In diesen 13 Tagen hatten wir 202.313 Spaziergangs-Schritte gemacht, die etwa 110 km entsprechen. Das bedeutet nicht, dass wir uns von einem Punkt aus jeweils weit entfernt hatten - sondern, dass wir innerhalb eines Bereiches, viele Wege kreuz und quer gegangen sind.
Dieser Bilderbericht ist vorläufig fertig gestellt und bedarf sicherlich aber noch einiger Prüfungen und Änderungen, die ich dann aber nicht mehr ankündigen werde.
© Gesamter Inhalt - Rainer Buch, Hamburg
zuletzt bearbeitet: 04.09.2020 (mehrere Änderungen)
rainbu@yahoo.de
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